"Ein wohlüberdachtes und zweckmäßiges Unternehmen"

Johann Wolfgang von Goethe am 30. September 1831 über die Königlich Sächsische Antonshütte

Herzlich Willkommen!

Hier erfahren Sie alles über die Königlich Sächsische Antonshütte in Antonsthal in der Montanregion Erzgebirge, deren Hüttenknappschaft und deren Verein. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Geschichte der Antonshütte, lassen Sie teilhaben an der schrittweisen Restaurierung durch unseren Verein und laden Sie ein zu unseren Veranstaltungen und Ausstellungen.

16. März 2025
Für Freitag, den 25.04.2025, um 18.30 Uhr , lädt der Verein der Königlich Sächsischen Antonshütte e. V. in sein Huthaus, Jägerhäuser Str. 1, zum Vortrag mit Dr. Albrecht Kirsche zum Thema " Vorindustrielle Glashütten in Erzgebirge und Vogtland sowie ihre Folgegewerbe" ein. Während andere frühere Erwerbszweige noch heute stark im Bewusstsein verankert sind, gerieten die Glashütten unseres Mittelgebirges fast in Vergessenheit. Dabei sind sie in dieser Region bereits ab etwa 1200 nachzuweisen. Der renommierte Dresdner Historiker, der einer Seiffener Verlegerfirma entstammt, widmet sich in seinem Vortrag fundiert der Geschichte rund um die Glashütten im Erzgebirge und dem Vogtland, die nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. Beginnend mit der vorindustriellen Glasherstellung von ca. 1200 - 1889 beschreibt er u. a. die Entwicklung anhand der benutzten Inkredenzien, dem speziellen Ofenbau und der notwendigen Hüttenarbeiten. Dabei werden einzelne Glashütten des sächsisch-böhmischen Erzgebirges und ihre speziellen Geschichten erzählt. Auch wird der Frage nachgegangen, was heute noch an diese alte Glashütten-Tradition erinnert. Kirsche, der sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Glashütten im Erzgebirge wie auch der Drechsler in Seiffen befasst, veröffentlichte unter anderem die Bücher„Zisterzienser, Glasmacher und Drechsler“ (Dissertationsschrift), sowie „Vom Glasmacher zum Reifendreher“. Der Eintritt ist frei.
23. Februar 2025
Am Donnerstag, den 20.02.2025 eröffnete die Geologisch-Paläontologische Sammlung der Universität Leipzig ihre 6. Soiree unter dem Titel „Sammeln Bewahren Forschen Vermitteln – 24 Wissenschaftliche Sammlungen in Sachsen“. Gezeigt werden ausgewählte Objekte von 24 Museen und Sammlungen aus Sachsen. Mit dabei sind auch Exponate von uns aus der Königlich Sächsischen Antonshütte. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich hier: https://home.uni-leipzig.de/gpls/Veranstaltungen/Veranstaltungen.html
28. Dezember 2024
Am 22. Dezember 2024 wurde in der MDR-Sendung "Adventszauber: Bergparaden und Lichterglanz im Erzgebirge" über die Weihnachtszeit in der Antonshütte berichtet. Zudem war auch die Hüttenknappschaft der Antonshütte im Rahmen der Bergparade in Annaberg-Buchholz zu sehen. Eine Zusammenfassung gibt es hier:
23. Dezember 2024
Das Edelgas Radon wird vielfach mit Uranerzbergbau der Wismut in Verbindung gebracht, kommt aber überall in der natürlichen Umgebung vor. Es entsteht beim Zerfall von natürlich vorkommenden Stoffen im Boden oder Baustoffen. In schlecht gelüfteten Räumen kann es zu einer Anreicherung von Radon kommen. Wie kann man mit dieser Belastung umgehen und ist die Aufregung, die häufig um das Thema gemacht wird gerechtfertigt? Andreas Benthin aus Halsbrücke hat seit ca. 30 Jahren Berufserfahrung zum Thema und betreibt ein Ingenieurbüro in Halsbrücke. Er wird in seinem Vortrag auf die Möglichkeiten des Vorkommens von Radon eingehen und einfache Wege eingehen, um die Belastung zu senken. Der Vortrag findet findet am 30. Januar 2025, 17:30 Uhr in der Antonshütte, Jägerhäuser Straße 1, 08359 Breitenbrunn, Ortsteil Antonsthal statt. Es wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5 € erhoben. Für Mitglieder des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz und des Vereins Königlich Sächsische Antonshütte e.V. 3 €. Eine Kooperationsveranstaltung des Denkmalnetzes Sachsen, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. und des Königlich Sächsische Antonshütte e.V.
22. Dezember 2024
Sie möchten die Arbeit des Königlich Sächsische Antonshütte e.V. und den Erhalt der Antonshütte unterstützen? Dann freuen wir uns über Ihre Spende an unseren Verein: Kontoinhaber: Königlich Sächsische Antonshütte e.V. IBAN: DE93 8709 6214 0021 2893 53 BIC: GENODEF1CH1 Bank: Volksbank Erzgebirge Verwendungszweck: "Spende" und ihre vollständige Anschrift Anschließend erhalten Sie postalisch eine Spendenquittung von uns. Liken, Teilen und Abonnieren Sie uns auf unseren Social Media Kanälen und verfolgen unsere Aktivitäten: Instagram: https://www.instagram.com/antonshuette/ Facebook: https://www.facebook.com/antonshuette/ YouTube: https://www.youtube.com/user/antonshuettede Sie interessieren sich für eine Mitgliedschaft in unserem Verein? Dann schreiben Sie uns an info@antonshuette.de
13. Dezember 2024
In dieser Woche hatten wir ein Kamerateam des MDR zu Gast. Es wurde ein Beitrag über unseren Verein und die Vorweihnachtszeit in der Antonshütte gedreht. Ausgestrahlt wird er am 22. Dezember, 16:05 Uhr im MDR-Fernsehen in der Sendung „Adventszauber - Bergparaden und Lichterglanz im Erzgebirge“ . Schaut mal rein.
25. November 2024
In Stübel is ze kaaner Zeit su traulich un su schie un sei de Hutzenleit mol do, will kaans net wieder gieh. De Maad, se klippeln, hall derklingt a mannichs Lied derbei, de Manner spieln, Grußmutter hult vür sich ne Strickstrump rei. Gar ball derklingt e Weihnachtslied ze dritt un ah ze zweit, su fängt se a, ubn in Gebirg, de liebe Weihnachtszeit! Am 7. Dezember 2024, dem Samstag vor dem zweiten Advent, veranstaltet der Königlich Sächsische Antonshütte e.V. ab 17.00 Uhr für Sangesfreudige den alljährlichen Hutzenabend in der Antonshütte. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Platzkapazitäten wird um Anmeldung per E-Mail an info@antonshuette.de gebeten.
2. November 2024
Anknüpfend an unser erstes ErzählCafé Mitte Oktober, wollen wir in diesem Jahr ein zweites Mal zusammenfinden, um Geschichte und Geschichten rund um die Antonsthaler Papierfabrik lebendig werden zu lassen. Darum lasst uns erneut mit ehemaligen Arbeitskollegen, Nachbarn und Interessierten in die bewegten Zeiten der Papierfabrikation eintauchen. Das Zweite ErzählCafé für Ehemalige der Papierfabrik Antonsthal findet am Freitag, den 15.11.2024, um 14.30 Uhr in der Antonshütte statt. Spannen wir mit Erlebtem und Erzähltem noch einmal den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Gern können wieder Erinnerungsstücke und andere historische Dokumente mitgebracht werden. In der Hoffnung auf rege Beteiligung und einen für alle bereichernden Austausch. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten wird um eine Anmeldung gebeten.
21. September 2024
Genau 30 Jahre nach Einstellung der Papierfabrikation in Antonsthal laden wir ehemalige Angestellte des historischen Industriebetriebes zu einer Gesprächsrunde zusammen. Am Freitag, den 18. Oktober 2024, um 16:00 Uhr, findet in der Antonshütte ein erstes ErzählCafé unter dem Titel „Papiermacherzeiten in Antonsthal – Seit 30 Jahren Geschichte“ statt. Im Fokus stehen dabei das Hören und Erzählen von Geschichten, Erlebnissen oder auch Episoden aus der persönlichen Erinnerung, aber ebenso das gemeinsame Reflektieren des früheren Arbeitslebens. In anregender und vertrauter Atmosphäre wollen wir dem Erlebten an einem Ort nachgehen, der einst zum gesamten Anwesen der Papierfabrik gehörte und ebenso deren Andenken mit bewahren möchte. Wir laden zur ersten Runde des ErzählCafés (ein weiterer Termin ist für November vorgesehen) ganz herzlich ein und freuen uns auf anregende Gespräche und ansteckende Erinnerungen! Fotos und andere zeitgeschichtliche Erinnerungsstücke dürfen gern mitgebracht werden. Aus Kapazitätsgründen und wegen der hohen Nachfrage bitte wir um Voranmeldung per Mail an info@antonshuette.de. Zum Hintergrund: Nachdem die Silberschmelzhütte am Schwarzwasser 1858 stillgelegt wurde, bewerkstelligte der Fabrikant Franz Eduard Weidenmüller die Umwandlung der ehemaligen Hüttenanlage – dank der vorhandenen Wälder und Wasserkraft - in eine Holzschleiferei, ab 1883 dann in eine Papierfabrik. Damit entwickelte sich die nunmehr als „Antonsthal“ bezeichnete Kommune zu einem Industriedorf mit eigener Schule, Gärtnerei und Bäckerei, mit Bahnhof und Gastwirtschaft sowie entsprechenden Werkswohnungen. Nach dem 2. Weltkrieges wurde der Betrieb zum Volkseigentum erklärt und in den 1970er Jahren in das Kombinat Vereinigte Papier- und Kartonfabriken Niederschlema eingegliedert. Bis dahin waren die in Antonsthal produzierten Papiererzeugnisse auch auf dem Weltmarkt sehr gefragt, so dass im Betrieb zeitweise mehr als fünfhundert Beschäftigte aus Antonsthal und Orten der näheren Umgebung arbeiteten. Nach dem Ende der DDR wurde das Kombinat 1990 unter dem Namen Dresden Papier AG privatisiert, der Standort aber nach wenigen Jahren wieder aufgegeben, so dass im Jahre 1994 die Ära der Papierherstellung für hunderte Beschäftigte in Antonsthal endete und letztlich auch der Großteil der Betriebsgebäude abgerissen wurden. Ein tiefer Einschnitt in die Geschichte des Ortes, hörte doch nach weit über einem Jahrhundert das Herz in der Mitte von Antonsthal auf zu schlagen.
10. September 2024
Am 08. September 2024 fand der alljährlich deutschlandweit ausgetragene "Tag des offenen Denkmals" statt. Auch die Antonshütte öffnete wieder ihre Türen und fast 200 Besucherinnen und Besucher besichtigten die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume der Antonshütte und verschafften sich einen Eindruck über die Geschichte der Antonshütte, die Aktivitäten des Vereines und die Baufortschritte der vergangenen Jahre. Vielen Dank für das Interesse und die anregungsreichen Gespräche.
Weitere Beiträge
Share by: