"Ein wohlüberdachtes und zweckmäßiges Unternehmen"

Johann Wolfgang von Goethe am 30. September 1831 über die Königlich Sächsische Antonshütte

Herzlich Willkommen!

Hier erfahren Sie alles über die Königlich Sächsische Antonshütte in Antonsthal in der Montanregion Erzgebirge, deren Hüttenknappschaft und deren Verein. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die Geschichte der Antonshütte, lassen Sie teilhaben an der schrittweisen Restaurierung durch unseren Verein und laden Sie ein zu unseren Veranstaltungen und Ausstellungen.

14. März 2026
Der Verein der Königlich Sächsischen Antonshütte e. V. lädt für Dienstag, den 21. April, um 18.30 Uhr, herzlich in die Antonshütte, Jägerhäuser Str. 1 nach Antonsthal ein. Unter dem Titel „Naturerlebnis und Klassenkampf - Die sächsische Naturfreundebewegung bis 1933“ referiert der Historiker und Volkskunder Dr. Henrik Schwanitz vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde zur Geschichte dieser Initiative von ihrer Entstehungszeit bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Den arbeitenden Menschen den Zugang zur Natur zu erschließen, war das Ziel der Gründungsgeneration der Naturfreunde-Bewegung. 1895 schlossen sich erste Naturfreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden, um sich gemeinsam zu treffen, fortzubilden und Aktivitäten zu organisieren. Die Initiatoren und Mitstreiter entstammten in der Regel der Arbeiterbewegung. Bereits kurz nach 1900 gründeten sich erste Ortsgruppen des Touristenvereins „Die Naturfreunde“ auch in Sachsen und entfalteten eine breite Tätigkeit. Das zentrale Anliegen der Naturfreunde war es dabei, die Arbeiterinnen und Arbeiter aus der „grauen Städte Mauern“ herauszuholen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung in der Natur zu ermöglichen. Ihr Wandern, Klettern, Sammeln und Fotografieren war dabei nicht nur eine Suche nach Naturerlebnissen, sondern Teil des ideologischen Kampfes der sozialistischen Naturfreunde in Zeiten der politischen und gesellschaftlichen Spannungen. Der Vortrag widmet sich anhand regionaler Beispiele der Geschichte der sächsischen Naturfreundebewegung zwischen dem späten Kaiserreich und dem Ende der Weimarer Republik 1933. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
14. März 2026
Am Samstag, den 04. Juli 2026, um 16:30 Uhr wird Andreas Kahl, der Vorsitzende des Königlich Sächsische Antonshütte e.V. anlässlich des 195. Jubiläums der Hüttenweihe in der Antonshütte einen Vortrag über die Geschichte der Antonshütte und den Hüttenbau halten. Anschließend wird die Schichtglocke der Antonshütte geläutet. Der Eintritt ist frei.
14. März 2026
Am Samstag, den 09.05.2026 um 16:00 Uhr stellt der Autor Steffen Scholtz sein Buch und die Ergebnisse seiner Stülpner-Forschung im Huthaus der Königlich Sächsischen Antonshütte vor. Kaum einer Persönlichkeit hat die erzgebirgische Heimatliteratur soviel Aufmerksamkeit geschenkt wie Karl Stülpner (1762-1841). 
Der Gornsdorfer Heimatforscher Steffen Scholtz legt mit seiner Biografie „Mythos Karl Stülpner“ eine Lebensbeschreibung des erzgebirgischen Volkshelden vor, die auf Grundlage historischer Dokumente entstand. Bislang unbekannte Archivalien, darunter auch tschechische Aktenbestände, konnten erstmals umfassend ausgewertet werden, die bisherige Auffassungen hinterfragen und neu bewerten.
Darüber hinaus versetzt er die Leserinnen und Leser in die Lage, sich von Stülpners Zeit im böhmischen Exil, zu der es kaum Informationen gab, ein detaillierteres Bild zu machen.
 Steffen Scholtz , Jahrgang 1958, lebt seit seiner Kindheit in Gornsdorf/Erzgebirge. Seit 1980 beschäftigt er sich intensiv mit Genealogie und Heimatgeschichte. Für seine Forschung zum erzgebirgischen Wildschützen Karl Stülpner wurde er 2022 mit dem ersten Preis beim Sächsischen Landespreis für Heimatforschung geehrt. Der Eintritt ist frei.
6. Februar 2026
Am Mittwoch, den 04. Februar 2026 waren etwa 15 Stadtführerinnen und Stadtführer von Schwarzenberg und Umgebung zu Gast in der Antonshütte, um einem Vortrag unseres Vereinsvorsitzenden Andreas Kahl zu historischen Schwarzenberger Stadtansichten im vorfotografischen Zeitalter zu folgen. Es war bereits der zweite Besuch der Stadtführer in der Antonshütte - zuvor waren sie bereits im November 2021 schon einmal zu Gast, um sich über die Antonshütte und die Aktivitäten unseres Vereins zu informieren.
2. Februar 2026
Initiative zur Rettung der Wassergräben: Am Freitag, den 30. Januar 2026 trafen sich in der Antonshütte auf Initiative unseres Vereins Vertreter von Kommune, Forst, Denkmalbehörden, das Ingenieurbüro Benthin aus Halsbrücke, ein Vertreter des Eigentümers des Antonsthaler Grabens und nicht zuletzt der Generaldirektor sowie die Pressesprecherin der Talsperren- und Gewässerbewirtschaftung Povodi Ohre aus Chomutov im Nachbarland. Erörtert wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Partnerschaft, um den unter UNESCO-Schutz stehenden Plattner Kunstgraben (Blatensky prikop) touristisch attraktiver zu gestalten und unseren Antonsthaler Graben entsprechend zu sanieren. Bei letzterem ist insbesondere die Rösche an der Staatsstraße akut einsturzgefährdet. Umgehendes Handeln tut not, um das technische Denkmal unseres Ortes zu erhalten.
10. Januar 2026
Am 23. Dezember 2025 befasste sich der MDR Sachsenspiegel in einem Beitrag mit unserem Vereinsmitglied Terry Fairhurst und seiner Ehefrau, die beide gebürtig aus den USA stammen und seit einigen Jahren bei uns in Antonsthal wohnen. Dazu fanden am 22. Dezember 2025 Dreharbeiten bei uns in der Antonshütte statt. Den vollständigen Beitrag gibt es hier:
30. Dezember 2025
In der Advents- und Weihnachtszeit 2025 war die Hüttenknappschaft des Königlich Sächsische Antonshütte e.V. wieder bei verschiedenen Bergparaden und Mettenschichten im Erzgebirge präsent. So nahm die Knappschaft am dritten Adventswochenende an der Bergparade zum Abschluss des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes teil. Am Freitag vor dem vierten Advent war die Knappschaft Teil der Mettenschicht und kleinen Bergparade in Rittersgrün. Und schließlich nahm unsere Hüttenknappschaft am vierten Advent auch an der großen Abschlussbergparade in Annaberg-Buchholz teil. Besonders erfreulich war, dass unsere Hüttenknappschaft im Jahr 2025 einige kleine und große Trachtenträger neu für sich gewinnen konnte. Das hat es uns möglich gemacht, bei den Paraden in lange nicht mehr gekannter Personenstärke aufzutreten. Hilfreich dafür war auch, dass der Montanregion Erzgebirge e.V. uns im Rahmen seines Kleinprojektefonds bei der Anschaffung neuer Uniformen finanziell unterstützt hat:
15. Dezember 2025
Sie möchten die Arbeit des Königlich Sächsische Antonshütte e.V. und den Erhalt der Antonshütte unterstützen? Dann freuen wir uns über Ihre Spende an unseren Verein: Kontoinhaber: Königlich Sächsische Antonshütte e.V. IBAN: DE93 8709 6214 0021 2893 53 BIC: GENODEF1CH1 Bank: Volksbank Erzgebirge Verwendungszweck: "Spende" und ihre vollständige Anschrift Anschließend erhalten Sie postalisch eine Spendenquittung von uns. Liken, Teilen und Abonnieren Sie uns auf unseren Social Media Kanälen und verfolgen unsere Aktivitäten: Instagram: https://www.instagram.com/antonshuette/ Facebook: https://www.facebook.com/antonshuette/ YouTube: https://www.youtube.com/user/antonshuettede Sie interessieren sich für eine Mitgliedschaft in unserem Verein? Dann schreiben Sie uns an info@antonshuette.de
15. November 2025
Der Verein der Antonshütte lädt zum Mundart-Theater und Hutzenabend ein. Am dritten Adventssonntag (14.12.2025) ab 16 Uhr führt uns das über 100 Jahre alte Mundart-Theaterstück "Der Schnitzverein" aus der Feder vom Wenzel-Max in die erzgebirgische Schnitzerstube vom alten Meier-Lob. Anschließend feiern wir zusammen Hutzenabend. ACHTUNG: Der Termin am 14.12.2025 ist bereits ausgebucht. Für den Zusatztermin am 11. Januar 2026, ab 16 Uhr gibt es noch freie Plätze. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@antonshuette.de möglich.
12. Oktober 2025
Am 10. Oktober 2025 fand unter dem Titel "Geschliffenes Holz wird zu Papier" bereits das dritte Mal das "Erzähl-Cafe" für ehemalige Mitarbeiter der Papierfabrik Antonsthal in der Antonshütte statt. Zunächst referierte Papieringenieur und -historiker Ulrich Espig in einem Vortrag zum Thema Holzschliff als Vorprodukt der Papierproduktion und anschließend tauschten sich die rund 30 Gäste bei einem Kaffee über alte Zeiten in der Papierfabrik Antonsthal aus.
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